Ratgeber
Software für Sanitär- und HLKS-Betriebe in der Schweiz
Schweizer Sanitär-, Heizungs- und HLKS-Betriebe brauchen Software für Service-Aufträge, Wärmepumpen-Installationen, Wartungs-Verträge und Notdienst-Stunden mit korrektem Saldosteuersatz 4.5%.
Was Sanitär- und HLKS-Betriebe spezifisch brauchen
1. Zwei Auftrags-Typen sauber trennen
Service-Aufträge (Notdienst, Wartung, kleine Reparaturen) sind kurz, hochfrequent und oft per Telefon angemeldet. Installations-Projekte (Bad-Sanierung, Wärmepumpen-Einbau, neue Heizung) sind mehrtägig, Material-stark, mit detaillierter Offerte. Software muss beide Typen sauber unterscheiden, Service über Service-Auftrag mit Zeit-Erfassung, Installation über Auftrag mit Material-Liste und mehrteiligen Stundenrapporten.
2. Wärmepumpen-Subventionen abbilden
Wer Wärmepumpen einbaut, muss Subventionen aus dem Gebäudeprogramm und kantonalen Förderprogrammen auf der Offerte transparent ausweisen. Brutto-Kosten der Anlage minus Bundes-Subvention minus Kantons-Subvention = Eigenanteil. Software, die das automatisch berechnet, spart dir bei jeder Offerte viel Rechenarbeit.
3. Notdienst-Stunden mit Zuschlägen
Bei Wasserschäden sind Einsätze nachts und am Wochenende Standard. Stundensatz CHF 130 wird zu CHF 195 nachts (+50%), CHF 162.50 am Wochenende (+25%). Plus Anfahrtspauschale CHF 80-150. Software muss diese Zuschläge automatisch nach Datum/Uhrzeit anwenden.
Was sekundär wichtig ist
- Lieferanten-Schnittstellen: Sortimente von Geberit, Laufen, Hansgrohe, Vaillant müssen direkt in die Material-Liste übernommen werden können (Artikel-Nummer + Preis)
- Foto-Dokumentation: Vorher-Bilder vom Schaden für Versicherung, Nachher-Bilder für Garantie-Dokumentation
- Voice-Service-Bericht: nach dem Einsatz im Lieferwagen den Bericht durchsprechen, statt am Abend tippen
- Wiederkehrende Wartungs-Aufträge: automatische Generierung 1× jährlich für Heizungs-Wartungen